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| Geschrieben von: Moschek Philip | |
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Erst in der 2. Spielminute fiel der erste Korb, ein Passauer Dreier durch Jonas Limmer. Beide Teams spielten von Anfang an kampfbetont und schnell, boten eine gute Defense. Das Match wogte hin und her, obwohl die Niederbayern das ganze Viertel in Führung lagen, konnten sie sich ob der flinken Münchner Verteidigungsfinger nicht entscheidend absetzen, Viertelstand 20:17.
Nach der Viertelpause lief das Spiel für die Heimmannschaft eigentlich recht gut, man zog ein Setplay in der Offensive auf, gegen das die Münchner in dieser Phase kaum etwas entgegenzusetzen hatten. Ein Dreier von David Moschek zum 25:19, ein drangvoll zum gegnerischen Korb ziehender Matthias Kandlbinder zum 31:23, es schien zu funktionieren. Aber die Rechnung ging nicht auf. Jahn schaltete noch schneller von der Verteidigung in die Offensive um, bekam einige Fastbreaks und ehe es sich die Hausherrn versahen, legten die Gegner bis zur Pause einen 14:6 – Lauf hin. ErnüchternderHalbzeitstand 37:37.
Jetzt galt es dagegen zu halten. „No easy baskets“, war die Devise. Aber so einfach ist das gegen solch ein Kaliber wie Jahn München nicht. Die Hauptstädter legten einen Blitzstart hin, knüpften dort an, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. In der 4. Minute mussten die etwas konsternierten Passauer einen Zwischenstand von 39:47 zur Kenntnis nehmen. Noch dazu hatte sich David Moschek verletzt und musste für den Rest des Spiels zuschauen. Gut, dass die Gäste schlecht von der Freiwurflinie trafen. Aber jetzt zeigte sich das Herz und die Einstellung der Einheimischen. Punkt um Punkt kämpfte man sich heran, Thomas Hellauer gelangen zwei Steals, die Center Alexander Kanygin und Felix Ruhland setzten sich immer mehr durch, Viertelergebnis 50:51, das Match war wieder völlig offen.
Als Thomas Hellauer, der ein Superspiel hinlegte, zum 52:51 punktete, war die Führung zurück erkämpft. Das Spiel wogte nun hin und her, mehr als 2 Punkte konnte sich keiner der Kontrahenten absetzen. Matthias Kandlbinder und Jonas Limmer versuchten, den Ball zu kontrollieren, Passau/Sonnen biß wie ein Rudel Wölfe. Nach erfolgreichen Angriffen legte man den Verteidigungshebel aber nicht schnell genug um, die White Wolves konnten den Sack einfach nicht zu machen. In der 9. Minute eine 66:64 – Führung.
Noch 46 Sekunden. Center Felix Ruhland wirft zum 68:64. Auszeit. Noch 22 Sekunden. Fehlpass München, Fehlpass Passau. Noch 14 Sekunden. Foul Passau, Jahn vergibt 2 Freiwürfe. Dann ein Dreier von München – 68:67. Den Zuschauern stockt der Atem. Noch 2 Sekunden, Foul München, Matthias Kandlbinder versenkt einen, 69:67, die Uhr läuft ab. Der Jubel bricht aus.
Das Trainergespann Bastian Block, Robert Mattis und Till Hannasky nach dem Spiel: „Wir sind stolz auf unser Team, es hat immer an sich geglaubt und das bessere Aufbauspiel gezeigt. Die stärkeren Einzelaktionen hatten die Gäste. Es war eine gute Entscheidung, dass der Mentaltrainer Mark Anderson in den Trainingseinheiten vor diesem alles entscheidenden Spiel noch mit der Mannschaft gearbeitet hat. Eigentlich auch schade, dass solch ein gutes Team wie Jahn München nicht in der Bezirksliga antreten kann“
Somit wird die Gemeinschaft in der kommenden Saison im Konzert der „Großen“ des ober – und niederbayerischen Jugendbasketballs in der Bezirksliga mitmischen.
Die Spieler: Felix Ruhland 18, Matthias Kandlbinder 13, Thomas Hellauer 12, Jonas Limmer 9, Josef Piwowarsky 6, David Moschek 5, Alexander Kanygin 4, Timo Merle 2, Michael Rabl, Michael Scheuer
Bericht Rainer Moschek
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