Raben II wollen zu Hause punkten PDF Drucken E-Mail
Sport - Volleyball/Bundesliga/Damen
Geschrieben von: Harald Schwarz   
Freitag, 11. Dezember 2009 um 11:21 Uhr

Die Ausgangslage für die zweite Mannschaft der Roten Raben ist klar: Wenn sie sich weiter im Spitzen-Quintett der zweiten Bundesliga Süd behaupten will, dann muss am Samstag um 16 Uhr in der Vilstalhalle ein Sieg gegen den Tabellenneunten VfL Nürnberg her. Raben-Trainer Mirko Pansa hofft auf „ein ordentliches Spiel“ seiner Mannschaft. Dann dürfte sich der Erfolg auch einstellen.

 

 

Die Nürnberger haben sich in den vergangenen Spielzeiten stets im Mittelfeld der zweiten Bundesliga getummelt und sind dabei nie in Abstiegsnöte geraten. Allerdings hatten sie auch nie die Möglichkeit, weiter nach vorne in der Tabelle zu kommen. Es ist mittlerweile die sechste Saison für die Nürnberger in der zweiten Liga.

Für die Roten Raben waren die Franken immer ein gutes Pflaster. In der vergangenen Saison gab es zwei klare Erfolge. In dieser Saison sind sie allerdings schwer einzuschätzen. Bisher haben sie vier Siege und sieben Niederlagen auf ihrem Konto und stehen damit auf Platz neun der Tabelle. Die letzten vier Spiele mussten sie aber als Verlierer das Feld verlassen. Keine Geschichte, über die VfL-Trainer Michael Raddatz besonders glücklich ist.

Erst vor einer Woche setzte es eine bittere 0:3-Niederlage gegen Grimma. Dabei verletzte sich auch noch Mittelblockerin Sabine Sager, die bei den Nürnbergerinnen zu den stärksten Spielerinnen gehört. Zusammen mit Nadine Kleinhenz bildet sie ein erfolgreiches Duo in der Mitte und sorgte mit ihren Schnellangriffen immer wieder für die notwendigen Punkte. Raben-Trainer Mirko Pansa ist gespannt, wie der VfL Nürnberg das Fehlen von Sabine Sager kompensieren wird. Hier wird wohl mehr Verantwortung auf den Schultern der erfahrenen Sabrina Hänsel lasten.

Doch der Raben-Coach hält sich eigentlich wenig mit Gedanken an die Nürnberger auf: „Wir müssen unsere eigenes Spiel aufziehen“. Und vier Siege aus den letzten vier Begegnungen sprechen hier eine deutliche Sprache. Das bedeutet für ihn aber auch, dass seine Spielerinnen mehr Druck beim Aufschlag entwickeln und stabiler stehen müssen, als bei ihrem Auftritt vergangene Woche in Biberach. Dass die Roten Raben diese Begegnung noch für sich entscheiden konnten, lag auch an dem Einsatz von Zuspielerin Ina Prechtl, die wieder souverän Regie führte. Von ihr erwartet Mirko Pansa vor eigenem Publikum einen ähnlich souveränen Auftritt. Allerdings zwickt die Zuspielerin derzeit der Rücken, so dass sie am Donnerstag nur eingeschränkt trainieren konnte. Doch Trainer Mirko Pansa ist zuversichtlich, dass sie heute wieder fit ist: „Ina ist hart im Nehmen“.

Immer besser in Fahrt kommt auch Sarah Breinbauer, die sich nach ihrer langen Verletzungspause erst wieder an die Gangart ihrer Mitspielerinnen gewöhnen muss. Doch sie wird heute auf alle Fälle dabei sein. Allerdings wird der Raben-Trainer erst einmal auf die erfolgreiche Mannschaft der vergangenen Woche vertrauen.